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In Deutschland gibt es eine bedeutende Anzahl unterschiedlicher Kindergartenkonzepte, welche sich zumeist hinsichtlich des pädagogischen Ansatzes unterscheiden. Hierbei steht jedoch die gezielte Förderung von Kindern im Vorschulalter - speziell in Deutschland - zu selten im Vordergrund.  Auch Vorschulen, die einige Zeit vor der Einschulung damit beginnen, Kinder quasi im Crash-Kurs auf die Schule vorzubereiten, lassen das kindliche Lernpotential zum größten Teil ungenutzt. Frühzeitig und kontinuierlich, und nicht erst kurz vor Einschulung, sollte eine altersangemessene Förderung einsetzen.

     

Oft wird jedoch an der Vorstellung festgehalten, dass der Kindergarten die Möglichkeit bieten soll, einfach mal "Kind zu sein". Dabei wird häufig der natürliche Wissensdrang der Kinder ignoriert. Aus Angst, die Kleinen zu überfordern oder sie unnötig zu belasten, wird darauf verzichtet, sie aktiv in ihrem Lernprozess zu unterstützen und ihren Wissensdurst angemessen zu stillen. So werden Vorschulkindern jedoch Chancen vorenthalten und ein späteres Nachholen ist unmöglich.

 

Im Jahre 2000 hat das Bundesfamilienministerium eine Untersuchung zur Kindergartenqualität in Auftrag gegeben. Ergebnis: Nur in drei von zehn Kindergartengruppen gab es bedeutungsvolle Gespräche zwischen den Betreuern und den Kindern. Gemeinsame Spiele, die Entwicklung musikalischer Fähigkeiten machten nicht einmal 7 Prozent der beobachteten Zeit aus! Es wurde sogar von pädagogischer Gleichgültigkeit geschrieben, die Auswirkungen auf die Kinder seien gravierend. Der Entwicklung der Sprachfähigkeit in guten und schlechten Gruppen differierte bis zu einem Jahr.

 

Viele Fähigkeiten sind in der späteren Schul- und Weiterbildung unerlässlich, werden dort aber häufig schon vorausgesetzt. Je früher ein Kind also entsprechend gefördert wird, desto leichter fällt ihm das Lernen und desto besser ist es späteren Anforderungen gewachsen.

 


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